
Beziehung ist wichtig.
Sie ist wandelbar.
Der Wandel beginnt mit Dir.
Herzlich willkommen auf meiner Homepage!
Traumasensibles Beziehungscoaching

Schön, dass du hierher gefunden hast! Schau dich gern ein bisschen um.
Ich biete Einzel-und Paarcoaching an, arbeite mit dir oder euch an Beziehungsthemen, ganz gleich, wo du dich oder ihr euch gerade befindet.
Ich bin Dörte – traumasensible Beziehungscoachin mit sozialpädagogischem Hintergrund und Physiotherapeutin und freue mich, wenn ich dich oder euch ein Stück auf deinem, eurem Weg begleiten darf.

Trauma trennt – Verbindung berührt.
Traumasensibles Coaching und Bindungstrauma
Was ist überhaupt Trauma, was in Folge traumasensibles Coaching?
Grob gesagt, kommt das Wort „Trauma“ aus dem Altgriechischen und bedeutet soviel wie „Wunde“. Es steht hier als Synonym für eine psychische Verletzung, ausgelöst durch überwältigende Ereignisse oder Phasen. Eine Verletzung, die für das eigene Leben oder die körperliche Unversehrtheit eine Bedrohung darstellt bzw. dargestellt hat.
Man unterscheidet hier zwischen Schocktrauma und Bindungs- bzw. Entwicklungstrauma. Letzteres steht vor allen Dingen im Fokus meiner Arbeit.
Woran du erkennen könntest, dass du an den Spätfolgen eines Bindungstraumas leidest
Hier gibt es vermutlich genauso viele Ausdrucksformen, wie es davon betroffene Menschen gibt, aber zu einer ersten Orientierung möchte ich dir gerne ein paar ausgewählte Beispiele nennen: Vielleicht findest du dich irgendwo wieder.
Du liebst deine*n Partner*in, und dennoch landet ihr immer wieder in den gleichen Kämpfen miteinander, alles fühlt sich immer wieder schwer und schmerzhaft an und du weißt nicht, wie ihr aus dieser Dynamik herauskommen könnt?
Du weißt oft, wie es allen anderen geht, was sie brauchen, was sie fühlen, aber du hast das Gefühl, nicht genau zu wissen, was DU eigentlich willst?
Du bist Single und mit einer Partnerschaft will es einfach nicht klappen, du ziehst immer wieder ähnliche Gegenüber an, irgendwie scheint es wie „verhext“?
Du sehnst dich nach Nähe, aber immer, wenn dir jemand näher kommt, möchte etwas in dir die Beine in die Hand nehmen und wegrennen?
Eigentlich ist alles da, aber trotzdem bist du unruhig, fühlst dich allein, irgendwie leer und wie ein*e ewige*r Zuschauer*in des Lebens?
Wenn dein*e Partner*in mal nicht so schnell erreichbar ist, sich mal nicht adäquat zurückmeldet, dann ist da sofort Panik oder Verlustangst? Dramatische Szenen entstehen?
Keine Angst, mit dir stimmt mehr, als du denkst. In dir stecken jedoch vermutlich noch alte Überlebensmuster aus Kindheitstagen. Unfassbar kluge Anpassungsstrategien an das, was du als Säugling oder Kind erlebt hast.
Strategien, die du gewählt hast, um Bindung zu erhalten, weil dir Bindung und Verbundenheit wichtig waren und wahrscheinlich immer noch sind.
Du hast alles richtig gemacht. Damals. Aber vielleicht sind diese alten Wege heute nicht mehr hilfreich und es braucht neue?
Ich würde mich freuen, wenn wir Wege fänden, Beziehung neu und fantasievoll zu gestalten.

Partnerschaft neu gestalten
„Trauma ist nicht das, was uns passiert, sondern was wir in uns tragen, weil ein einfühlsamer Zeuge fehlt.“
Peter Levine
Bindungstrauma kommt oft fast unbemerkt, auf leisen Sohlen daher. In frühen Lebensjahren oder bereits pränatal angelegt, „wohnt“ es oft im Körper, sitzt in deinem „System“, beunruhigt dein Nervensystem und wartet „hoffnungsfroh“ auf Regulation und Befreiung.
Frühes Bindungstrauma ist häufig nicht verankert in dramatischen Momenten (Schocktrauma), sondern erwächst vielmehr aus längerfristigen unstimmigen Antworten auf frühe natürliche Entwicklungsimpulse. Uns so „innewohnend“ bestimmt es häufig unser Lebensgefühl, unsere Lebendigkeit, unsere Möglichkeit zur inneren Ruhe. Es prägt unsere Sicht auf uns selbst, ebenso wie unsere Beziehungen und unseren Blick auf die Welt.
Ich will es dir an meinem eigenen Beispiel veranschaulichen: Lange Zeit wusste ich nicht, warum ich in bestimmten Situationen und Begegnungen so stark reagierte oder warum es mir so schwer fiel, direkt in Kontakt zu treten und anderen Menschen zu vertrauen. Ich fühlte mich „menschenscheu“. Erschwerend hinzu kam, dass ich mich dafür schämte und mir dafür auch die Worte fehlten. Erst später bekam ich den Verdacht, dass diese emotionalen Reaktionen und Gefühlszustände ihren Ursprung in meiner Kindheit haben könnten. Hier fehlte es über längere Strecken an Zuwendung, Trost, Gehalten werden und das Gefühl, wirklich willkommen geheißen und gesehen zu werden. Für einen erwachsenen Menschen ist das nicht schön, für einen Säugling oder ein Kleinkind kann eine solche unsichere Bindung durchaus bedrohlich sein.
Als ich verstand, dass ich an sogenannten Bindungstraumata litt, machte ich mich auf den Weg zurück zu mir, zurück zu einem besseren Selbstwertgefühl, zu mehr innerem Frieden.
Ich lernte mich an meine eigene Kraft zu lehnen, und lerne es noch immer.
Bindungstrauma zu erkennen, anzuerkennen und neu zu betrachten, leitet Wandel ein, erweitert unseren Horizont, lässt uns neu und kreativ Verbindung und Beziehungen erleben und gestalten. Schritt für Schritt, auf leisen oder lauten Sohlen hinaus aus Prägungen, Mustern und Wiederholungsschleifen. Hinein in Erkenntnis, neues Fühlen, einen veränderten Selbstwert und Selbstermächtigung.
Bindungstrauma kommt also oft nicht mit einem lauten Knall, es zeigt sich uns oft nicht direkt, sondern ruht verborgen in unserem Körper. Und es braucht ein wenig Zeit und einen sicheren Rahmen, um es aufzudecken und gehen zu lassen.
